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Greenpeace-Radio Stuttgart: The Making of...
Hintergrund
Wie entsteht so eine Radio-Sendung überhaupt? Wer macht was und auf welche
Weise? Und wie sehen die Greenpeacer aus, die Sie nur von der Stimme her
aus dem Radio kennen? All das zeigen wir in unserem Blick hinter die Kulissen.
Den Entschluss, ein eigenes Radioprogramm zu machen, fassten wir bereits
im Sommer 1998. Bis zur ersten Sendung waren jedoch noch viele Klippen zu
umschiffen: Vor den Sprechproben stand die intensive Textarbeit. Was genau
sollen wir wie senden? Wie können wir die Sendung interessant gestalten?
Wie heben wir uns von anderen Redaktionen ab, die ebenfalls beim "Freien
Radio für Stuttgart" senden?
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Wir erstellten Sendekonzepte und verwarfen sie wieder, schrieben
Texte und überarbeiteten diese mehrmals. Dann mussten wir uns
mit der Technik vertraut machen. So ein Studio mit all seinen Geräten
und Schaltern sieht ja schon recht kompliziert aus, aber die Bedienung
hat es dann erst recht in sich.
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Daraufhin machten wir uns an die erste Sendung. Wir probierten
unsere erworbenen Technikkenntnisse nun am konkreten Beispiel aus:
Ist die Aussteuerung korrekt? Wird die Musik zum richtigen Zeitpunkt
eingespielt? Stimmt der Record Level bei Musik und Sprache überein?
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Damals begann jede Sendung mit der Vorstellungsrunde. Dazu scharten
sich alle Sprecher um ein Mikrophon und stellten sich kurz vor.
Am Anfang unserer Radio-Arbeit bereiteten drei oder vier Mitglieder
unseres AKs eine Sendung vor und sprachen sie dann auch.
Da wir zunächst nicht live sendeten, produzierten wir die
komplette Sendung im Studio und legten am Sendetag "nur"
das Band mit der fertigen Sendung ein; sozusagen "live on tape".
Schon bei der Textvorbereitung teilten wir die Texte auf verschiedene
Sprecher auf. Jeder Sprecher sprach alle seine Textpassagen hintereinander
auf Band oder MiniDisk. So mussten wir den Aufnahmepegel und andere
Parameter nur einmal pro Sprecher einstellen.
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Inzwischen sind die meisten unserer Sendungen Live-Sendungen mit
eingespielten vorproduzierten Beiträgen. Wir produzieren also
nicht mehr ganze Sendungen im Voraus sondern nur noch einzelne Teile
wie z.B. Interviews, die bereits im Vorfeld geführt wurden.
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Während der Textaufnahmen muss immer mal wieder die Cassette
gewechselt werden. Auch Einstellungen am Tapedeck müssen an
die jeweilige Aufnahmesituation angepasst werden. Da dies bei den
ersten Sendungen mangels Routine nicht alles der Sprecher machen
konnte, wurde es manchmal ein wenig eng im Studio.
Mit Kopfhörern wird die Aufnahme des beitrags nachkontrolliert.
So hören wir klangliche Ungenauigkeiten besonders gut heraus.
Als wir noch vorproduzierte Sendungen ausstrahlten, mussten dann
die einzelnen Textpassagen der verschiedenen Sprecher zusammengeschnitten
und die Musik eingefügt werden. Dieser Schneideprozess erforderte
besondere Konzentration, da v.a. die Übergänge zwischen
Text und Musik sauber sein mussten.
Mittlerweile spielen wir Beiträge und Musik während der
Live-Sendung direkt ein, was jedoch eine gewisse Routine im Umgang
mit der Technik voraussetzt.
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Nach unseren ersten versuchen mit Cassetten-Recorder wechselten
wir bald zur MiniDisk, um Texte (z.B. Interviews, O-Töne etc.)
aufzunehmen. Die MiniDisk bietet für den darauffolgenden Schneidevorgang
viel bessere Möglichkeiten als ein Cassettendeck. Die Indizierung
einzelner Textstellen ist eine große Erleichterung, wenn wir
die passende Textstellen suchen.
Hören Sie doch einfach mal rein bei uns (wenn Sie nicht sowieso
schon Stamm-Hörer sind :-). Wann und wo wir senden, finden
Sie auf der Radio-Hauptseite.
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© von Herrmann |
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Im Januar 2000 feierten wir mit einer Jubiläumssendung unseren
ersten Geburtstag! Seit einem Jahr sendeten wir regelmäßig
Umweltinfos von und über Greenpeace. Zu diesem Fest veröffentlichten
wir eine Presseerklärung. Das Stuttgarter
Wochenblatt berichtete darüber.
Über Ihre Kritik und Anregungen zu unseren Sendungen freuen
wir uns. Sagen Sie uns Ihre Meinung per
E-mail.
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Webmaster,
Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
20.10.2002
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